Handelsrichter am Landgericht München

Handelsrichter am Landgericht München

Auch als Handelsrichter am Landgericht München I bringt der Geschäftsführer, Stefan Feyerabend, seinen Sachverstand ein.

Das Handelsrichteramt wird in den Kammern für Handelssachen der Landgerichte ausgeübt. Die Kammern für Handelssachen (KfH) sind eine besondere Gerichtsbarkeit der Kaufleute. Die Handelsrichter haben die gleichen Rechte und Pflichten wie Berufsrichter und somit gleiches Stimmrecht, sind wie Berufsrichter neutral und unabhängig sowie an das Beratungsgeheimnis gebunden. Anders als der Berufsrichter soll der Handelsrichter aufgrund seiner eigenen berufsspezifischen Qualifikation und seiner Erfahrung in der Unternehmensführung urteilen. Sinn und Zweck der KfH ist es, den kaufmännischen Sachverstand und die kaufmännische Erfahrung in die Entscheidung des Gerichts einzubinden. Dadurch können Handelsrichter an ihrer eigenen kaufmännischen Gerichtsbarkeit mitwirken.

Die Handelsrichter sind deshalb keine Laienrichter wie Schöffen, sondern Fachrichter mit Spezialkenntnissen auf dem Gebiet der Unternehmensführung. Der juristische Sachverstand des Berufsrichters und der kaufmännische Sachverstand der beiden Handelsrichter lassen ein in wirtschaftsrechtlichen Streitfällen praxisnahes und sachgemäßes, die allgemeinen kaufmännischen Gepflogenheiten würdigendes Urteil zu. Die Handelsrichter sind wie die Berufsrichter an das Beratungsgeheimnis und das Mäßigungsgebot gebunden und zur Neutralität verpflichtet.